Notärztliche Versorgung Gemeinde Elmstein

Veröffentlicht am 20.01.2018 in Ortsverein

Folgenden Brief haben wir, die SPD Elmstein an unseren Staatssekretär Randolf Stich gesendet.

Sehr geehrter Herr Staatssekretär,

mit Sorge haben wir die Veröffentlichung des SWR zum Thema "Hilfe im Notfall" zur Kenntnis nehmen müssen.

Für die Gemeinde Elmstein ergibt sich daraus, dass die rechtzeitige Versorgung im Notfall sowohl für den Bereich medizinisch wünschenswert (10 Minuten) als auch für den Bereich Zeitvorgaben des Rettungsdienstgesetzes bei einer Quote von unter 50 % liegt.

Die Mängel in der notärztlichen Versorgung sind schon länger ein sorgenbereitendes Thema. Die geänderten steuerrechtlichen Vorgaben bei der Entlohnung der Notärzte sind zwar ein richtiger Schritt, aber im Bericht des SWR ist ausgeführt, dass der Notarzt, der in der Regel nach dem Rettungswagen eintrifft, Elmstein rechnerisch in 0.1 Prozent der Fälle innerhalb der medizinisch wünschenswerten Eintreffzeit erreicht.

Wir wissen, dass die Landesregierung sich dieser Thematik widmet und würden Sie bitten, uns mitzuteilen, welche Konsequenzen das MdI aus dem veröffentlichten Datenmaterial des SWR zieht. Gibt es bereits Überlegungen, wie man der, für die Gemeinden Elmstein, Esthal und auch Weidenthal, besorgniserregenden Situation entgegenwirken will? Wie können wir auf kommunaler Ebene dazu unterstützen?

Die suboptimale rettungsdienstliche und notärztliche Versorgung wird noch erschwert, durch die mangelnde hausärztliche Versorgung in Elmstein. In der flächenmäßig größten Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz gibt es derzeit nur eine Arztpraxis.

Über eine zeitnahe Antwort würden wir uns freuen, damit der Unruhe in der Bevölkerung entgegengewirkt werden kann.

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Herzlichen Dank an Werner Gabler für die Ausformulierung dieses Briefes.

 

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